Zahngold: Wie wertvoll ist es eigentlich? Kann das jeder feststellen?

Zahngold: Wie wertvoll es ist, kann nicht so einfach ermittelt werden, wie man Sie fast überall glauben machen möchte. Es kann dafür keine „Zahngold-Rechner“ geben. Weltweit existieren über 2000 verschiedene Legierungen für die Anfertigung von Zahnersatz. Verarbeitet sind diese Legierungen nicht mehr schätzbar oder vorab kalkulierbar. Dies wäre nur möglich, wenn sie in unverarbeitetem Zustand als Plättchen und originalverpackt vorliegen. Es sind übrigens Medizinprodukte, die auch originalverpackt nicht wiederverwendet werden dürfen. Sie müssen, wenn sie aus dem Dentallabor entnommen wurden, den Weg durch das erneute Refining gehen.

Unser Rat: Verkaufen Sie niemals  pauschal nach „goldfarbend“ oder „silberfarbend„. Hierbei erhalten Sie nie den korrekten Wert, manchmal sogar weniger als die Hälfte des tatsächlichen Materialswerts. Verlangen Sie eine fachgerechte schriftliche Analyse! Wer Ihnen die nicht liefern will oder kann, sollte als Ankäufer für Ihr wertvolles Zahngold ausscheiden. Ebenso wie die Möchtegern-Scheideanstalt, die Privatkunden dies nur mit langen Bearbeitungsszeiten und hohen Extrakosten anbietet und in Wirklichkeit ihre angebliche Expertise in Pforzheim einkauft.

Zahngoldankauf - Zahngold wie wertvoll es auch immer ist, wir zahlen es Ihnen aus.

Die Norddeutsche Edelmetall vergütet Ihnen alle Edelmetalle im Zahngold, also Gold, Platin, Palladium, Silber​. Für Privatkunden sogar kostenfrei!

Datum Recyclingmetall Kostenfrei €/g - Silber €/kg
12.08.2022 Gold 53,82
12.08.2022 Silber 528,65
12.08.2022 Platin 22,10
12.08.2022 Palladium 50,38

Zahngold: Wie wertvoll es ist, muss generell korrekt gemessen werden.

Zahngold wie wertvoll ist es?
Zahngold wie wertvoll ist es?

Das können die meisten Ankäufer gar nicht, da ein industrielles Management dazu gehört. Rechtssicheren Messungen geht die Probenvorbereitung voraus. Auch für eine einzelne Krone! Industrielle Messgeräte bedürfen meist der amtlichen Zulassung, wiederkehrenden Röntgenprüfungen des Anwenders, und Geräteinvestitionen von mehr als 50.000 Euro. Bei der NES ist dies Standard. Bei uns laufen 4 dieser Geräte rund um die Uhr. Daher können wir auch unseren Privatkunden alle 4 enthaltenen Edelmetalle Au,Ag,Pt,Pd vergüten, sogar kostenfrei.

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Es muss korrekt gemessen werden.

Sie denken vielleicht, ach meine 5 alte Kronen, ob es nun 10 oder 20 Euro weniger gibt, ist doch egal.  Ja – und wenn es in Wirklichkeit aber 200-300 Euro weniger sind, ist es dann immer noch egal? Edelmetalle sind wertvoll, auch in kleinen Mengen! Geben Sie sie nicht in unqualifizierte Hände beim Goldankäufer, kommen Sie direkt zur NES.

Wen es betrifft…

Wer betreibt außer der NES diesen Aufwand? Das fragt man sich, wenn man einmal Zahngold in seinen Händen hält. Lässt sich das Material ohne Fachwissen einfach beurteilen? Leider nein, denn es gibt keine einfachen Antworten auf komplizierte Fragen. Lassen Sie uns kurz beschreiben, warum Zahngold so ein schwieriges Thema ist und nicht in Laienhände gehört.

Was mache ich damit? Wer bewertet das Objekt ehrlich?

Niemand, der es Ihnen pauschal abkauft oder Ihnen dies auch nur vorschlägt, zb. mit Preisen für „Goldfarbenes“ oder „Silberfarbenes“. Hier tritt Ihnen die Unkenntnis deutlich entgegen, denn dabei gewinnt nur einer, der Ankäufer.

Bei verbrauchten Dentallegierungen, dem Zahngold ist es so: Es sind im Wesentlichen die darin enthaltenen Edelmetalle wie Gold, Platin, Palladium und Silber, die recycelt werden können und dann einen Verkaufswert darstellen. Das Dumme ist nur, daß es weltweit mehr als 2000 Dentallegierungen mit ähnlichen, aber auch grundverschiedenen Inhalten gibt, leider auch Legierungen ohne jeden Vergütungswert.

Haben alle Zahnlegierungen Edelmetallanteile, deren Verwertung sich lohnt?

Leider nein. Der technologische Fortschritt der letzten 50 Jahre hat auch vor den Zahnersatzmaterialien nicht Halt gemacht. Es gibt heute sehr viele metallische Materialien für die Kronen-, Brücken- und Zahnersatztechnik, die vollkommen ohne Edelmetallanteile auskommen.

Chronologie der Vielzahl

Warum gibt es derart viele verschiedene Legierungen, benötigt man so viele?

Kurz gesagt, sie sind eine Folge des Kostendrucks und der Suche nach Marktlücken. Als Anfang der 70er Jahre die Riege der SPD-Sozialpolitiker mit Ehrenberg begannen, das Blaue vom Himmel zu versprechen, erstatteten die Kassen als Heilsbringer außer der ärztlichen Heilbehandlung auch noch 100% der Edelmetall- und Laborkosten der jeweils besten und teuersten Gold-Platinlegierungen.

Es entstand ein unglaublicher Boom bei zahnärztlichen Versorgungsleistungen. Es war ungefähr so, als würde der Gesundheitsminister heute jedem Bürger kostenlos einen TESLA incl. Ladestation und freiem Strom schenken. ( den grossen teuren…)

Zahnärzte sagten damals voraus, daß es praktizierter Wahnsinn sei, Gold und Platin vom Himmel regnen zu lassen. Politik und Kassen wusste es besser und seitdem steuerte das ehemals gut funktionierende Gesundheitssystem geradewegs in das heute existierende marodierende Budgetierungssystem. Durch immer neue Kostenbrems-Fallschirme wurden nicht nur der ärztliche und zahnärztliche Bereich alter Qualität zerstört. Versuchen Sie mal sich einen Termin beim Orthopäden zu besorgen, dann wissen Sie, was wir meinen. Inzwischen ist auch das Krankenhauswesen so „kostenoptimiert“, daß es viele Ärzte heute bereits aufgrund fehlender Mittel als Hygienefalle (Resistente Keime durch ausgesourctes Reinigungspersonal) und Indikationsbastelstube ansehen. (Unnötige OP’s, um überhaupt noch wirtschaftlich existieren zu können)

Die Ära der Spargolde und Sparmetalle begann

Der sich fortsetzenden politischen Heilsbringerei unter Norbert Blüm (die Rente ist sicher), Ulla Schmidt, Seehofer und wie sie nicht alle hiessen, und dem daraus folgendem Sparzwang, folgten ab den 80er Jahren auch im Bereich der Zahnersatzleistungen sehr viele billigere Metalle.

Erst entstanden im Edelmetallbereich die billigeren Spargolde. Sie enthielten nur noch ca. 50% an Gold und weniger, neben Palladium, Silber und weiteren Nichtedelmetallen. Dann die Palladium-Basis-Legierungen, die hauptsächlich aus dem damals sehr billigen Palladium, neben weiteren geringen Beimengungen anderer Edelmetalle hergestellt wurden. Aber es ging noch billiger im Edelmetallbereich. Silber-Palladium Legierungen, sog. „Palliag“ war in der Produktion so billig wie die Nichtedelmetalllegierungen, die ohne jegliches Edelmetall auskamen, die sog. NEM- Legierungen. Sie bestehen aus Kobalt, Chrom, Molybdän, einer Legierung mit ähnlichen Eigenschaften wie Edelstahl. Aber auch Titan wurde und wird eingesetzt, welches ebenfalls ein Metall ohne Recyclingwert ist. Mit all diesen Metallen haben wir es heute zu tun, wenn wir Dentallegierungen erhalten.

Im Rahmen der aufkommenden CAD-CAM Technologie verzichtete man dann, wo es ging, nahezu vollständig auf Metallanteile. Heute kommen häufig vollkeramische Restaurationstechniken zum Einsatz, allerdings mit teils langfristig fragwürdigen Ergebnissen. Natürlich gibt es aber auch weiterhin, vor allem im privaten Bereich der anspruchsvollen Zusatzleistungen, noch den Einsatz hochwertiger Edelmetalllegierungen.

Dentallegierungen sind nichts für Goldankäufer

Weil alle diese Dentallegierungen zu den im Menschen implantierten Medizinprodukten gehören, müssen sie auch so ausgelegt sein, daß sie in der Mundhöhle nicht durch einwirkende Säuren, Hitze und Kälte ihre Beschaffenheit verändern. Sie sind säurefest-und temperaturstabil. Ein Grund, warum Goldaufkäufer ohne industrielle Aufarbeitungs- und Analysetechniken die Finger davon lassen sollten.

Empfehlung:

Dentallegierungen sollten ausschliesslich von Fachbetrieben, wie z.B. der Norddeutschen Edelmetall Scheideanstalt GmbH, einem bis 2015 nach EN ISO 13485 zertifizierten Hersteller von Dentallegierungen, sach- und fachkundig beurteilt werden. Alle Dentalmetalle gehören in qualifizierte Hände. Nicht in die Hände von Pauschalankäufern oder Goldaufkäufern an Hauptbahnhöfen.

Sie wissen im Zweifel nicht, was Sie verlieren, wenn Sie unter Wert verkaufen. Wenden Sie sich deshalb am besten an Fachleute.

NES Group

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