WGC: Kryptowährungen sind kein Ersatz für Gold

Der World Gold Council erklärt, warum Kryptowährungen kein Ersatz für Gold sind. Diese werden mit dem gelben Edelmetall nämlich immer wieder verglichen werden. Zu Unrecht, so die Gold-Organisation.

Laut dem World Gold Council sehen schon zu viele Experten Kryptowährung als die neue Ersatzwährung an und ziehen Vergleiche mit Gold. Das tut auch der WGC und erklärt, wie sich Gold von Kryptowährungen unterschiedet.

Schwankungen

Wie auch schon vor dem Hype zu beginn des vergangenen Jahres um die bekannteste Kryptowährung Bitcoin bekannt war, unterliegen solche Digitalwährungen enormen Schwankungen. Bis Dezember wuchs der Bitcoin-Kurs, trotz Schwankungen, auf bis zu 20.000 US-Dollar. Zuletzt fiel er sogar auf unter 10.000 US-Dollar. Anleger der ersten Stunde sollen zurzeit sogar zu Gold wechseln, um ihren Gewinn zu sichern. Auch der WGC argumentiert, mit dem schnellen Fall von Bitcoin und erklärt, dass Gold seit 40 Jahren vergleichsweise geringe Schwankungen vorweist.

Liquidität

Kryptowährungen haben ein geringes Handelsvolumen. Es wird eher spekulativ gehalten und gilt als Buy-and-hold-Anlage. Das Handelsvolumen von Gold soll weltweit bei 250 Milliarden US-Dollar liegen. Das von Bitcoin hingegen bei „nur“ zwei Milliarden US-Dollar. Somit weniger als ein Prozent von Gold.

Verwendung

Gold wird angelegt, spekuliert, verarbeitet. Banken wollen es, Privatleute und ebenso die Industrie, Wirtschaft oder selbst die Medizin. Gold hat einen größeren Nutzen. Es steckt auch in den Computer-Chips, die die Erschaffung von Kryptowährungen erst ermöglicht. Diese hingegen dienen nur als Zahlungsmittel, so das WGC ungeachtet der Möglichkeiten der Blockchain-Technologie.

Goldmarkt

Gold und Bitcoin sind endlich. Jedoch besitzt Gold die Möglichkeit des Recyclings. Und während Gold Gold bleibt, kann die Beliebtheit von Bitcoin sinken und eine der vielen anderen Kryptowährungen steigen. Zudem sei der Goldmarkt reguliert. Für den WGC ein klarer Vorteil. Kryptowährungen könnten von einigen Regierungen verboten werden.

WGC ist von Kryptowährungen nicht überzeugt

Als Schluss argumentiert der WGC noch mit der Vergangenheit von Gold. Das Edelmetall hat sich schon seit Jahrhunderten bewährt, während Kryptowährungen ihre Nachhaltigkeit erst beweisen müssen.

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