warum kaufen so viele Menschen Gold Goldbarrenstapel liegend
Goldbarrenstapel liegend

Warum kaufen so viele Menschen Gold ?

Diese Frage begegnet uns bei vielen Kunden, die zum Erwerb von  Anlagegold zur NES – Norddeutschen Edelmetall Scheideanstalt kommen.

Viele Kunden bevorzugen bei einem Kauf gern anonyme Tafelgeschäfte gegenüber einer personalisierten Auftragsabwicklung.  Das Gold ist als einziges Edelmetall, wenn es bestimmte Voraussetzungen erfüllt, von der Mehrwertsteuer ausgenommen. Das Vertrauen in unser Währungssystem erscheint teilweise stark erschüttert.

Das Gold bildet durch seine Beschaffenheit und Seltenheit, sowie die weltweit gleichermassen hochgeschätzte Bewertung einen starken Indikator in Zeiten, in denen sich Menschen sicher fühlen — oder eben nicht. Das klassische Anlagemetall Gold wird von sehr vielen Menschen emotional sehr stark mit „Sicherheit“, „Reserve“, „Notfall“  oder „Tauschwert“ für im Ausnahmezustand benötigte Waren, wie eine Wurst,  ein halbes Schwein oder sonstige Tauschgüter und Dienstleistungen jeglicher Art assoziiert. Die Furcht reicht in alle Altersschichten unserer Bevölkerung, bei sehr gut situierten Käufern ebenso, wie bei Menschen mit geringen Einkommen. Es unterscheiden sich nur die Mengen des zum Vorrat eingekauften Edelmetalls.


Warum kaufen so viele Menschen Gold?
Ist es eine gefühlte oder eine begründbare Unsicherheit –

Ob sie nur gefühlt ist oder sich mittel- und langfristig bestätigt, weiß niemand. Leider zeigen messbare Indikatoren aber nur in eine Richtung.  Mit der Einführung des Euro wurde in Deutschland mit der DM eine der stärksten Weltwährungen abgeschafft. Man erkaufte sich die europäische Einigung und die Zusammenführung Ost-und West-Deutschlands mit der Hoffnung, eine neue Währung bei Einhaltung bestimmter  Gesetze genauso stabil halten zu können, wie die damalige DM-Währung. Das „No Bail Out„, welches die Haftung für Schulden anderer Euromitgliedsstaaten ausschloss, ist Makulatur, es interessiert niemanden mehr, und war doch ein wichtiger Sicherungsanker, der Vertrauen in die Währung mitbegründen sollte. Die Mark- zu Euro-Umstellung war in Wirklichkeit eine Umstellung 1 zu 1  und damit eine enorme Entwertung unserer Kaufkraft. Es war eine Blitzinflation. Gehälter wurden nicht angepasst, die Preise für Verbrauchsgüter und Lifestyle galloppierten davon. Heute kostet ein Restaurantessen in Euro deutlich mehr, als es bei der Einführung des Euro in DM gekostet hat. Der Verbraucherindex, der beruhigen sollte, spiegelte nie die erlebte Wirklichkeit wider. Die wirtschaftliche  Leistungsstärke Deutschands kompensierte allerdings Vieles was in anderen Euroländern deutlich spübarer ist.

Warum kaufen so viele Menschen Gold

Die Griechenland Dauer-Krise zeigt den Menschen, daß die Euro-Sicherungs-Vereinbarungen nichts wert sind. Es regiert das „Prinzip Hoffnung“.

Man übertrage den momentanen Status Griechenlands auf einen verschuldeten Bürger und seine Bank. Den Verlauf und das Handling des Griechenland Desasters registrieren die Menschen sehr genau und vergleichen es mit ihrer eigenen Situation. Die Griechenland-Krise verdeutlicht uns  jeden Tag aufs Neue, welche Gefahren darin lauern, Staaten in die EU aufzunehmen, die kein Interesse an der europäischen Idee, dem Gemeinwohl und der europäischen Einheit haben, sondern nur an den Vorteilen des wirtschaflichen Verbundes teilhaben wollen. Schaut man sich heute rückblickend die lange Zeit sehr wohlwollende Position Deutschlands zur Aufnahme der Türkei in die Euro Währungsgruppe an, muß man froh sein daß dies ersteinmal nicht ansteht.

 

Warum kaufen so viele Menschen Gold?

 

Eine Antwort

  1. Offensichtlich ist man nicht allein mit seinen Befürchtungen. Jetzt kristallisiert sich ja auch langsam die Entwertung unserer Währung heraus. Was war die DM doch für eine schöne stabile Währung. -Der Schweizer Franken hat sich rechtzeitig vom Euro-Kadaver abgekoppelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.