Tafelgeschäft

Ein Tafelgeschäft verabreden Sie bitte vorher telefonisch. Unser Metallhandel nimmt gern Ihre Wünsche auf. Tel. 040-609 26 89-0

Tafelgeschäft

Das  Tafelgeschäft zum Erwerb von Edelmetallen gibt Regeln vor. Bitte beachten Sie  folgende wichtige Hinweise, um nicht vergeblich zu kommen.

  • Informieren Sie sich bitte vor einem Besuch bei uns, ob die von Ihnen gewünschten Edelmetalle verfügbar sind.
  • Besuchen Sie dazu unsere Shops, sie zeigen Ihnen Metalle die Sie im Wege des Tafelgeschäftes kaufen könnten.
  • Nur die Metalle, die Sie in den Einkaufskorb tun können, sind zur Zeit verfügbar.
  • Überprüfen Sie, ob die verfügbare Stückzahl zu Ihrem gewünschten Kaufbetrag passt.
  • Wenn Sie etwas gefunden haben, rufen Sie unsere Metallhändlerin an und sprechen Ihren gewünschten Besuchstermin mit ihr ab.
  • Nur telefonisch vereinbarte Abholungen halten wir bereit.
  • Bitte bringen Sie den Betrag für die gewünschten Stücke möglichst abgezählt mit.
  • Es sind nur Barzahlungn möglich, keine Kartenzahlungen.

Ihr Gold ist Ihnen sicher, gleich ob als Tafelgeschäft oder über einen Kaufbeleg

Tafelgeschäft Was bedeutet der Begriff?

Das Tafelgeschäft ist ein Kauf von Gold ohne Belege. Verkäufer bucht den Goldverkauf anonym als Tafelgeschäft ein.  Käufer legt sein Bargeld auf die “Tafel” und erhält sein Metall dafür. ( Gold, Silber, Platin, Palladium)

Hierfür gibt es Verordnungsvorgaben, die die anonymen Käufe auf 2000.- Euro/anno /Person begrenzen.
Über die Einhaltung dieser Regeln wacht die Finanzbehörde, die die handelnden Unternehmen streng kontrolliert und für den Fall des Verstosses mit hohen Geldstrafen bedroht.

Wieviel Gold darf ich generell kaufen? *

Mit einer ordentlichen Verkaufsrechnung soviel und so oft Sie möchten und können.

Wird ein höherer Goldkauf per Rechnung gemeldet?

Nein, so wie ein Autokauf oder der Kauf von teuren Lifestyleprodukten auch nicht irgend jemandem gemeldet wird, wird auch ein Goldkauf nicht gemeldet. Es wird eine Kaufrechnung erstellt, so, als wenn Sie eine Hose bei Karstadt kaufen.

Die Bundesrepublik fördert den Golderwerb

Unser Staat unterstützt Ihre Vorsorgebemühungen beim Kauf von Anlagegold, indem er Ihnen beim Kauf und Verkauf die Steuer erlässt. Richtig – Sie zahlen keine Mehrwertsteuer beim Goldkauf! Und beim Verkauf nach 1 Jahr ebenfalls nicht. Die staatliche Unterstützung durch Erlass der Quellensteuer wie beim Verkauf von anderen Anlageprodukten wie Aktien oder sonstigen Papieren, sollte man sich ebenfalls bei seiner Entscheidung klar machen.
(Hinweis: Nur Spekulationsgewinne über 600.- Euro innerhalb des Kaufjahres unterliegen der Quellensteuer, danach ist der Verkauf steuerfrei)

Warum greift der Staat hier überhaupt ein?

Vergessen Sie nicht, daß auch der Brötchenverkäufer seine Semmeln einbongen muss und Ihnen beim Kauf eine Quittung übergeben muss. Beim Kauf von Ware ist eine Kaufrechnung zu erstellen. Nur Anlagegold ist gegenüber anderen Waren bevorzugt. Es ist steuerfrei, da der Staat Ihre Vorsorge im Auge hat. Er weiß natürlich auch, daß Blüm gelogen hat, eine progrediente Altersarmut ist trotz langjährigen Beitragszahlungen schon heute sichtbar. Die Eigenvorsorge wird immer wichtiger. Hier wirkt der kontinuierliche Erwerb von Anlagegolden wie Barren und Münzen, selbst kleinster Mengen, Wunder. 

Letztlich geht es um die Verhinderung der Geldwäsche illegal erworbenen Geldes. Dafür eignet sich Gold nämlich aufgrund seines hohen Wertes und des geringen Platzbedarfes, einfachen Handlings und problemlosen Umtausches in Geld oder Ware sehr gut. Es sollen keine Russischen Schwarzgelder oder Einnahmen der kriminellen Banden, sei es die Mafia oder die grossen, einschlägig bekannten Familienclans auf diesem Wege zu sauberem Geld gewaschen werden können. Das sagt das Geldwäschegesetz.

Will der Staat wissen, ob und wieviel Gold Sie haben?

Bitte schauen Sie sich gern einmal  Folgendes an und seien Sie gewiss, daß der überwiegende Golderwerb mit normaler Rechnungslegung erfolgt.

Problem GOLDDECKUNG

Die Furcht vor einer Goldwegnahme durch den Staat in Problemzeiten wird gespeist von den negativen Erfahrungen die mit dem Goldbesitz im vergangenen Jahrhundert gemacht wurden. Genannt wird gern das Bespiel zu “Kaisers Zeiten”: “Gold gab ich für Eisen“. Richtig. Es wurde allerdings freiwillig abgegeben, damit der Kaiser in den Krieg ziehen konnte. Das Volk wollte damals gern Krieg. Es gab keinen Zwang zur Goldabgabe, man konnte es auch behalten, was viele taten. Der Kaiser konnte die Aufrüstung nur finanzieren, wenn für die benötigten Summen die Deckung in Gold gesichert war, denn die verfügbare Geldmenge musste durch eine entsprechende Menge an Reichsbank-Gold gedeckt sein. (Golddeckung)
Auch das Beispiel 2, das Goldverbot durch Roosevelt in den USA hatte die Weltwirtschaftskrise mit dem Zusammenbruch der Börse und die goldgedeckte Währung als Auslöser für die “Executive Order 6102”  die den Privatbesitz von Gold in Amerika untersagte. Die Zentralbanken konnten seinerzeit durch die Golddeckung nicht beliebig Geld drucken, so wie es heute geschieht, um die damals schwer ins taumeln geratene Weltwirtschaft und die damit einhergehende enorme Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. 

Die Golddeckung ist Vergangenheit.


Heute Gold aus Privatbesitz einzuziehen, macht weder Sinn, denn die massive Verschuldung Europas könnte durch das vorhandene Gold noch nicht einmal ansatzweise ausgeglichen werden, noch wäre ein solcher Eingriff weder per Europarecht noch verfassungsrechtlich durchsetzbar.

Die Golddeckung gibt es nicht mehr. Sie wurde abgeschafft. Wie heutzutage Geld entsteht, sieht man an den lustig arbeitenden Gelddruckmaschinen. Wodurch sein Wert gedeckt wird, ist nicht mehr so klar. Es sind nun wohl mehr ideelle Werte, man meint, es sei die industrielle Leistungsfähigkeit eines Landes, der Aussenhandelsüberschuss, sein Bruttosozialprodukt und die Wertschätzung in einer Staatengemeinschaft. Gold wird dafür jedenfalls nicht benötigt. Daß auch der Staat Gold einlagert, ist Teil einer Diversifizierung seiner Wertreserven. Ein neuer Mechanismus kündigt sich an, die digitale Währung gemeinsam mit der schleichenden Abschaffung unseres Bargeldes. Hierdurch wird es unseren Regierungen künftig voraussichtlich sehr viel leichter fallen, die Geldmenge zu beeinflussen oder zu steuern.

Das Misstrauen in der Bevölkerung gegen den Wert unseres Geldes resultiert aus den obigen Erfahrungen, welche die Weltwirtschaftskrise durch den Börsencrash 1929 brachte, unseren Inflationserfahrungen nach dem Ende des zweiten Weltkrieges mit Einführung einer neuen Währung und last but not least, den aktuellen Verschuldungsorgien ohne eine entsprechende Deckung unserer Währung und der drohenden Schuldengemeinschaft in einem zu heterogenen Europa. Die Bundesrepublik ist jetzt in Europäische Entscheidungsfindungen eingebunden, die hochherrschaftliche Erlasse wie zu Kaisers Zeiten verhindern, wenn sie auch manche anderen Prozesse erschweren.

Ihr Gold ist sicher, gleich ob als Tafelgeschäft oder über einen Kaufbeleg

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