Russlands Goldreserven werden monatlich größer. Im November legte man weitere 27,37 Tonnen auf die hohe Kante. Insgesamt über 200 Tonnen in einem Jahr. Und 2017 ist noch nicht vorbei.

Russlands Goldreserven nähern sich China

Regelmäßig veröffentlicht die russische Zentralbank den Stand der Gold- und Währungsreserven. Wie in den Vormonaten erhöhte die russische Zentralbank ihren Goldvorrat. Im November waren es 27,37 Tonnen des gelben Edelmetalls. Somit stiegen die russischen Goldreserven auf 1.828,62 Tonnen und können kommendes Jahr die (offiziellen) chinesischen Goldreserven überholen.

Zuletzt war Russland für 57 Prozent der Goldeinkäufe aller Zentralbanken der Welt verantwortlich. Aktuell ist Russlands Goldbestand der sechstgrößte hinter den USA, Deutschland, Italien, Frankreich und China. Es wird jedoch erwartet, dass die tatsächlichen chinesischen Goldreserven deutlich höher liegen als offiziell angegeben.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion ist ein Großteil des Goldbestands verschwunden. Seit 1997 versucht die russische Regierung seinen Goldbestand wieder auszubauen. Seit 2007 hat sich der russische Goldbestand vervierfacht. In diesem Jahr hat Russland die 200-Tonnen-Marke in einem Jahr bereits im November und zum dritten Mal in Folge durchbrochen und es ist davon auszugehen, dass im Dezember erneut eingekauft wurde.

Russlands Goldreserven steigen unaufhörlich. Laut einem Analysten ist dies Russlands Strategie zur Dedollarisierung. Weitere Nationen werden folgen. Lesen Sie hier den Artikel „Russlands Goldreserven dienen der Dedollarisierung“.

(Titelbild/Quelle: Max Pixel)

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