Die russische Goldproduktion stieg 2017 um 6,7 Prozent. Zudem wurde in der Murmansk-Region eine große Menge der Edelmetalle Platin und Palladium entdeckt.

Goldproduktion steigt

Nach Angaben von Reuters berufend auf das russische Finanzministerium hat sich die russische Goldproduktion positiv entwickelt. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres steigerte sich die nationale Förderung des gelben Edelmetalls um 6,7 Prozent. Während 2016 von Januar bis September noch 214,15 Tonnen Gold produziert wurden, waren es im gleichen Zeitraum 2017 227,89 Tonnen Gold. Die Silberproduktion fiel hingegen im besagten Zeitraum von 800,31 Tonnen auf 788,14 Tonnen.

Die russische Goldproduktion wird sich in den nächsten Jahren durch die Inbetriebnahme des neuen Polyus-Projekts im sibirischen Natalka deutlich erhöhen und Russland nach China vermutlich zum zweitgrößten Goldproduzenten der Welt machen. 2011 lag Russland noch auf Platz vier hinter China, Australien und den USA. Aufgrund des Goldrausches der vergangenen Jahre und Unternehmen wie Polyus steigert Russland seine Goldproduktion jährlich. Zwar sind die Förderstätten wegen der mangelnden Infrastruktur und der Weite Sibiriens schwerer zugänglich, dafür liegen sie jedoch nicht so tief wie in anderen Regionen der Welt.

Mit China wurde zuletzt gemeinsames Projekt zur Goldförderung beschlossen. Beide investieren zusammen eine Milliarde US-Dollar in neue Bergbauprojekte. Das neue Projekt ist Teil der chinesischen „One Belt, One Road“-Initiative. Die „neue Seidenstraße“ beinhaltet auch die Förderung neuer Goldeinahmequellen.

Großes Palladium-Vorkommen entdeckt

Der Nachrichtendienst Tass berichtet zudem von einer neuen Edelmetall-Quelle. In der Murmansk-Region sind nach Angaben von prüfenden Geologen auf einer Fläche von 24 Quadratkilometer etwa 0,53 Tonnen Nickel, 0,46 Tonnen Kupfer, 29,5 Tonnen Platin und 133,9 Tonnen Palladium zu erwarten.

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