Rhodium ein Metall der Platinreihe

Rhodium, ein Platinmetall

Kennzeichen Rh, Ordnungszahl 45
Dichte: 12,38 g/cm3
Schmelzpunkt: 1964 °C
Siedepunkt: 3695 °C

rhodium_100_gramm-barren
100_Gramm-Barren von Baird & Co London

 

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Ein Barren  in London von Baird & Co produziert

Das Rhodium gehört auch in die Gruppe der Platinmetalle und kommt im Wesentlichen für industrielle Spezialanwendungen zum Einsatz. Sein Schmelzpunkt ist mit 1.963 °C noch höher als der von Palladium und Platin.

Als Rhodinieren kennt mancher Verbraucher eine besondere Art der Beschichtung von Schmuckmetallen. Mit dem Rhodium erfolgt über den Weg einer elektrolytischen Beschichtung eine Härtung des beschichteten Untermetalls bei gleichzeitiger Farbgebung in den weißsilbrigen Bereich. Die polierten Beschichtungen sind recht widerstandfähig und kratzfest. Besonders schön erscheinen sie nach unserer Meinung nicht, sondern sehen eher aus wie polierter Stahl mit sehr kühlem Glanz.

Auch das Rhodium besitzt die katalytischen und temperaturstabilen Eigenschaften der Platinmetalle. So wird abhängig vom jeweiligen Preis der Metalle mal das eine, mal das andere Platinmetall zur Beschichtung in Autokats verwendet, je nachdem welches gerade am billigsten einzukaufen ist.

Auch als Legiermetall bei der Anfertigung von Thermoelementen kommt es zum Einsatz, da sein hoher Schmelzpunkt die Temperaturstabilität eines Platindrahtes erhöht. Es wird zum Platin meist in Konzentrationen von 5-40% hinzulegiert.

Platinmetalle werden industriell vielfach als Geräte in der Glasproduktion eingesetzt. Der Rhodiumanteil in einer Platinlegierung würde hier einen Zugewinn an Haltbarkeit bedeutet, kann aber für bestimmte Glasprodukte nicht eingesetzt werden, da sich bei der Produktion eine leichte Gelbfärbung im Endprodukt zeigen würde. Daher werden nur für technische Gläser Platinlegierungen mit höheren Rhodiumanteilen verwendet.

Rhodium ein Metall der Platinreihe