London: Goldnachfrage bei 252 % – Chinas Goldimporte 2017 bei 1.000 Tonnen

Weltweite GoldnachfrageGroßbritannien: Goldnachfrage steigt um 252 Prozent

Wie der britische Goldhändler und Branchennachrichtendienst Sharps Pixley mitteilt, ist die Goldnachfrage in seiner Londoner Filiale um 252 Prozent gestiegen. Unsicherheiten über die Entscheidung zum Brexit und die abgeschlossenen Neuwahlen um die englische Regierung führten bei den Briten zum starken Anstieg bei den Goldkäufen. Die Goldnachfrage stieg im Mai im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 252 Prozent. Auch stieg der Goldpreis vergangene Woche auf ein Acht-Wochen-Hoch (Stand 09.06.2017).

Für Juni erwartet Sharps Pixley einen Absatzrekord. „Gold ist nicht nur was für die wenigen Privilegierten. Die Breite der Nachfrage zeigt, dass Gold eine fantastische Möglichkeit für ALLE bietet sein Erspartes zu schützen. Gold in Sterling ist seit 2000 um 470 Prozent angestiegen. Das macht elf Prozent pro Jahr. Das Wachstum entspricht dem Dreifachen eines durchschnittlichen britischen Eigenheims im Zeitraum der letzten 16 Jahre“, sagt Ross Norman, CEO des britischen Goldhändlers aus London.

China: Goldimporte sollen 2017 bei 1.000 Tonnen liegen

Laut den offiziellen Zahlen aus Hongkong werden sich Chinas Goldimporte 2017 auf etwa 1.000 Tonnen belaufen. Verglichen mit den 647 Tonnen aus dem Vorjahr, ist dies ein Anstieg der Goldnachfrage von 54 Prozent und die höchste Menge von Einfuhren seit 2013.

Chinas meldet, wie üblich in den vergangenen Monat, keine Veränderungen seiner Goldreserven und hüllt sich über die tatsächliche Zahl seiner Goldbestände in Schweigen. Den offiziellen chinesischen Zahlen nach beläuft sich der Wert der chinesischen Goldbestände mit 1.842,57 Tonnen auf 75 Milliarden US-Dollar.

USA: Goldexporte steigen weiter

Im März 2017 beliefen sich die Goldexporte der USA auf 41,2 Tonnen, so das amerikanische Geologieinstitut U.S. Geological Survey. Im Februar waren es sogar 45,9 Tonnen. Dann exportieren die USA mehr als sie einführen. 27,4 Tonnen Gold wurden importiert. Für März macht das ein Netto-Export von 13,8 Tonnen. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 5,9 Tonnen. Noch immenser ist der Blick auf das erste Quartal 2017. Hier belaufen sich die Netto-Exporte auf 72 Tonnen, während sie im gleichen Zeitraum des Vorjahres nur bei 12,7 Tonnen lagen.

Die größte Goldnachfrage kam erneut aus Fernost. Im März wurden 12,1 Tonnen nach Hongkong, 11,0 Tonnen in die Schweiz und 9,3 Tonnen nach Großbritannien verkauft.

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