Kurzmeldungen: Indiens Goldimporte steigen um 582 Prozent

Indiens Goldimporte

Indiens Goldimporte steigen immens

Einem Bericht der Nachrichtenseite Bloomberg nach, sollen Indiens Goldimporte im März um das fast Siebenfache zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2016 angestiegen sein. Grund hierfür sei die große Nachfrage von Schmuckhändlern und -Produzenten bezüglich der anstehenden Hochzeitssaison sowie des Hindu-Festes Akshaya Tritiya. Für beide Ereignisse wird in Indien traditionell viel Goldschmuck erworben.

Indien Goldimporte sollen im März um 120,8 Tonnen gestiegen und somit um 582,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sein. Bloomberg bezieht sich in seinem Bericht auf eine anonyme Quelle des indischen Finanzministeriums. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

Ingesamt beziffern sich Indiens Goldimporte 2016 mit 716,4 Tonnen um 20 Prozent weniger als die Importe 2015. Indiens Regierung drängt die Goldimporte seit geraumer Zeit zurück und möchte den Goldbesitz unter dem Volk eindämmen. Dies führte im vergangenem Jahr zu Streiks und Aufständen sowie zur illegalen Beschaffung von Gold.

China: Nachfrage steigt weiter

Laut sharpspixley.com verkaufte die chinesische Edelmetallbörse Shanghai Gold Exchange (SGE) im März 4,9 Prozent mehr Gold als im Jahr davor. Die Verkäufe stiegen von 183,24 Tonnen auf 192,25 Tonnen Gold an. Insgesamt lieferte die SGE im laufenden Jahr 555,9 Tonnen Gold. Dies entspricht einer Anhebung von 7,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Südkoreas Sorge vor dem Krieg

The Korea Times meldet eine stark gestiegene Anfrage auf Goldbarren von zehn bis 100 Gramm. Die Zeitung erklärt dies mit den aktuellen Raketentests Nordkoreas und die darauf entstandenen hochbrisanten Spannungen zwischen den USA und Nordkorea. Während der Absatz von Goldbarren in dieser Größenordnung im März noch bei 100 Stück pro Tag lag, stieg dieser im April aktuell auf 400 verkaufte Goldbarren pro Tag. „Eine steigende Anzahl wohlhabender Investoren in den 50ern und 60ern (…) haben in den vergangenen zwei Wochen Mini-Goldbarren gekauft, weil es eine steigende Wahrscheinlichkeit dafür gibt, dass die USA Nordkorea wegen deren Raketen- und Nukleartests angreifen könnten“, so die südkoreanische Zeitung.

Japan: US-Anleihen wachsen

2016 warfen viele Staaten ihre US-Anleihen auf den Markt und stockten stattdessen ihre Goldreserven auf. Besonders Russland und China verfolgten diese Taktik. Seit der Jahreswende nehmen bei vielen Staaten die US-Anleihen jedoch wieder zu. Selbst China verbuchte im vergangenen Monat wieder ein Plus. Laut dem amerikanische Finanzministerium stiegen die chinesischen US-Anleihen von 1.051,1 Milliarden US-Dollar auf 1.059,7 Milliarden. US-Dollar. Größter Gläubiger der USA bleibt weiterhin Japan. Dessen US-Anleihen (Treasury Securities) erhöhten sich von 1.102,5 Milliarden US-Dollar auf 1.115,1.

 

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