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Google verbannt Kryptowährungen aus seiner Werbung

Nachdem Facebook bereits im Januar Werbung für Kryptowährungen verboten hatte, zieht Google nun nach und verbannt Werbung für Bitcoin und Co.

Zu den Verboten für die Bewerbung der einzelnen Digitalwährungen, wird sich auch Werbung für entsprechende Handelsbörsen sowie Wallets gesellen. Umgesetzt wird das Verbot ab Juni 2018. Die Verbannung gab Google im Umfeld seiner Aktualisierungen der Anzeigeregeln bekannt. Die neuen Regeln sollen Werbung für spekulative Finanzprodukte und einen daraus möglichen Betrug verhindern. Werbung, die gegen die Richtlinien verstößt, wird rigoros herausgefiltert, so Google. Laut Google-Manager Scott Spencer wurden im letzten Jahr 3,2 Milliarden Werbeanzeigen entfernt. Das sind mehr als 100 pro Sekunde.

Im Januar verkündete Facebook bereits ähnliche aktualisierte Richtlinien. "Wir wollen, dass Nutzer durch Facebook von neuen Produkten und Dienstleistungen erfahren können, ohne Angst vor Betrügereien und Irreführungen haben zu müssen", erklärte Facebook per Blogeintrag. Somit sind Kryptowährungen von den beiden reichweitenstärksten Werbeplattformen im Internet ausgeschlossen.

Gegenwind von allen Seiten

Auch in der Politik und im Finanzwesen hält den Gegenwind für Kryptowährungen an. Zuletzt warnte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Zentralbanken vor der Einführung von Kryptowährungen wie Bitcoin. Hier geht es zum Artikel.

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Titelbild: max pixel