Gold – Metall der Koenige

Gold - Metall der Koenige - begehrt in jeder Form
Goldgranulat 999,9
Gold - Metall der Koenige - begehrt in jeder Form
Gold – Metall der Koenige – begehrt in jeder Form

Das sattgelbe Metall ist seit jeher eines der begehrtesten Metalle in der Geschichte der Menschheit gewesen. Seit Jahrtausenden wird es dem Boden entnommen, zu Schmuck und Wertanlage-Objekten verarbeitet und gehortet. Es wird geschätzt, dass sich immer noch ca. 80% von allem jemals geschürften Gold im Umlauf befindet. Das Umschmelzen und erneute Verarbeiten ist eine alte Tradition.

Das „Gold – Metall der Koenige“ ist ein chemisches Element unseres Periodensystems mit der Ordnungszahl 79. Die chemische Kurzform lautet „Au“ vom lateinischen „Aurum“. Es ist eines der wenigen farbigen Metalle, wie auch das Kupfer. Es lässt sich ausgezeichnet mit anderen Metallen legieren und polieren. Goldlegierungen zeigen auch recht lange die inerten Eigenschaften des Goldes, sie laufen nicht so schnell an. Poliertes Gold oder polierte Goldlegierungen beeindrucken durch ihre Pracht. Der verhältnismässig tolerable Schmelzpunkt von 1064° machte es den Menschen schon in antiken Zeiten möglich, Gold zu schmelzen. Es ist zwar sehr selten zu finden, tritt aber häufig gediegen auf und in bereits hoher Reinheit. Seltenheit und Pracht sind mitursächlich für den hohen Wert, den alle Volksgruppen diesem besonderen Metall schon immer beimaßen. Die enorme Duktilität des Goldes ermöglicht seine hervorragende Verarbeitbarkeit und ein Dünntreiben auf so geringe Stärken, daß es sich mit einem Pinsel zur Vergoldung von Dingen auftragen lässt.

Welche Formen kann Ihr Altgold haben?

Praktisch jede. Die Bezeichnung „Altgold“ hat sich für goldhaltige Edelmetalle eingebürgert, deren ursprüngliche Funktion nicht mehr gegeben ist. Defekter oder unmoderner Schmuck ebenso wie Zahngold, welches seinen Dienst im Mund nicht mehr erfüllt. Ist der ursprüngliche Verwendungszweck nicht mehr gegeben, wird das Objekt zum „Altgold“, auch wenn es seinen ursprünglichen Materialwert natürlich behält.

Was sind die verschiedenen Bestandteile?

Man unterscheidet zwischen Feingold 999,9‰ und all seinen unterschiedlichen Legierungen. Feingold enthält nur das Element Gold mit vernachlässigbarer Verunreinigung.

Gold-Legierungen werden durch Hinzufügen anderer Metalle bei hoher Hitze zumeist im Vakuumschmelzverfahren erzeugt (Schutzgas bzw. Sauerstoffabschluss). Es würde zu weit führen, hier alle möglichen Legiermetalle zu nennen, die zum Einsatz kommen. Die Wichtigsten sind: Kupfer, Silber, Zinn, Zink, Platin, Palladium, Eisen, u.a.. Hiermit verändert man die Materialeigenschaften der Goldlegierungen in bestimmte Richtungen, z.B. Farbe, Härte, Elastizität. Abgesehen von der Änderung der Materialeigenschaften für die Verarbeitung ändert sich auch der Materialwert. Deshalb wird insbesondere Schmuckgold in hoch- und geringerwertigen Legierungen angeboten, um breite Käuferschichten für Echtgold-Schmuck zu interessieren.

Wie erkennen Sie, ob Ihr Material wertvoll ist?

Am einfachsten durch das Auffinden der „Punze“, also des Stempels. Sie findet sich zumeist an den Innenseiten von Goldsachen oder an Verschlüssen. Der Stempel gibt Ihnen Aufschluss über den Goldgehalt des Werkstückes. Leider ist Schmuck oft nicht gestempelt oder der Stempel ist abgescheuert. Dies bedeutet nicht, daß das Stück wertlos ist. Hier benötigen Sie Auskunft über den Goldinhalt. Die Auskunft sollte durch Neutralität gesichert sein. Fragen Sie dazu einfach unsere Sachverständige und Gutachterin.

Weitere Informationen zum Gold

Gold, Element des Periodensystems, Ordnungszahl 79, Kennzeichen Au
Dichte: 19,3 g/cm3
Schmelzpunkt: 1064°C
Siedepunkt: 2856°C

Feingehalt der Goldlegierungen

Wie auch bei anderen als Werkstoff genutzten Metallen bezeichnet der Begriff „Gold“ in der Alltagssprache nicht unbedingt das reine chemische Element, sondern auch dessen Legierungen.

In Deutschland darf nach der Einführung des Dezimalsystems und der Reichsgründung im 19. Jahrhundert Schmuck und Gerät in jedem Goldfeingehalt legiert und angeboten werden.

Die Stempelung, auch Punzierung genannt, ist fakultativ. Wenn sie aber durchgeführt wird, hat sich der „In-Verkehr-Bringende“ an die gesetzlichen Vorschriften zu halten. Dies gilt auch für Privatpersonen, die z.B. auf Ebay verkaufen.

Die in Deutschland geltende rechtliche Grundlage ist (Stand Januar 2007) das „Gesetz über den Feingehalt der Gold und Silberwaren“ vom 16. Juli 1884 (gültig seit 1888). Eine bislang nicht verabschiedete Richtlinie der Europäischen Union zur europaweiten Vereinheitlichung der Regelungen wurde auch in Deutschland noch nicht umgesetzt.

Den Feingehalt von Goldlegierungen prüfen

Der exakte Feingehalt von Edelmetallen kann nur im Labor festgestellt werden. Im Alltag behelfen sich Goldschmiede, Münzsammler oder Goldankäufer zur annähernden Bestimmung des Feingehaltes darum mit der Strichprobe, einer recht groben und unpräzisen Einteilung und Bestimmung. Bei der Strichprobe wird ein Abrieb, der auf einem schwarzen Stück Steinplatte vom zu prüfenden Schmuckstück erstellt wird, mit verschiedenen Säureproben bestrichen. Die Nebenmetall-Anteile einer Goldlegierung wie 333, 585 oder 750 werden von der Säure gelöst. Wenn die Säuremischung genau eingestellt ist und das Schmuckstück auch dieser Einstellung entspricht, kann der Goldschmied auf den vorhandenen Feingehalt des Abriebs schließen. Da mögliche Abweichungen im Säuregehalt oder Goldanteil nur schwer aufgedeckt und deshalb falsch beprobt werden kann, wird dieses Verfahren in der Norddeutschen Edelmetall Scheideanstalt nicht angewendet.

In den meisten anderen Staaten bürgt eine gesetzlich beauftragte Institution im Sinne des Verbraucherschutzes über den korrekten Feingehalt und dessen Kennzeichnung.

Goldgewinnung

In der Scheideanstalt kommen häufig verschiedene Verfahren zur Anwendung. Es kommt sowohl auf die Anteile an Gold im Vormaterial, wie auch auf den Anteil und die Art der Nebenmetalle an, welche Aufarbeitungsmethode gewählt wird. Gebräuchlich ist die Scheidung mithilfe von Königswasser und die Elektrolyse. Die Goldelektrolyse (nach Wohlwill) stellt das Verfahren dar, mit dem Feingold gewonnen wird. Bei der Goldelektrolyse werden bereits vorgereinigte Anoden hergestellt, die nur noch sehr geringe Beimischungen anderer Metalle enthalten. Häufig sind noch geringe Mengen an Silber und Platinmetallen vorhanden. Die unreinen Anoden scheiden dann im Elektrolysebad an einem dünnen Feingoldblech weiteres Feingold ab, während die anderen vorhandenen Metalle sich im sogenannten Anodenschlamm sammeln. Dieser wird seinerseits wieder zur weiteren Aufarbeitung verwendet. Die Scheideanstalt produziert auf diese Weise einen Kreislauf an ein- und ausgehenden Metallen in verschiedenen Bearbeitungsstufen.

Gold – Metall der Koenige

Aktuelle Goldpreise in Euro pro Gramm:
Datum Verkauf
Feingold
Ankauf
Barren
Ankauf
Feingold
Ankauf
Schmelzgold
04.08.2017 34,82 33,87 33,54 31,76
Historischer Goldankaufspreis – Goldpreis-Entwicklung

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