Platinproduktion sinkt

Platinproduktion kommt nicht an das Ergebnis von 2016 heran. Das World Platinum Investment Council (WPIC) gab in der neusten Ausgabe von Platinum Quarterly bekannt, dass das Minenangebot von Platin im ersten Quartal des Jahres mit einer Gesamtmenge von 1.330 koz um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken ist. Dies ist der niedrigste Wert seit dem dritten Quartal 2014.

Aus dem Bericht ist zu ersehen, dass das Gesamtangebot der Platinproduktion 2017 Prognosen zufolge gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 7,33 Millionen Unzen sinken wird. Sowohl das Primär- als auch das Sekundärangebot wird voraussichtlich zurückgehen.

„Die weltweite Nachfrage nach Platinschmuck für das Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 %. Auftrieb kam dabei vom Absatz im chinesischen Einzelhandel während des Quartals. Die weltweite Schmucknachfrage im Jahr 2017 wird Prognosen gemäß jedoch gegenüber 2016 um 1 % sinken.

Die erwarteten Rückgänge in China und Japan überwiegen dabei Zugewinne in Indien und anderen Regionen.

Es wird davon ausgegangen, dass der Platinmarkt im Laufe des Jahres insgesamt ausgewogen sein wird, wobei für 2017 ein Defizit von 65 koz prognostiziert wird. Für die oberirdischen Bestände wird für das Jahresende ein Wert von 1.885 koz erwartet. Dies ist ein Rückgang um 3 % gegenüber 2016, jedoch mehr als 54 % weniger als 2012.“

Hier geht es zur deutschten Pressemitteilung über die Platinproduktion Q1 2017.

EZB: Goldreserven verringern sich um 21 Millionen Euro

Die Europäische Zentralbank veröffentlichte gestern seinen konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 12. Mai 2017.

In der Woche zum 12. Mai 2017 verringerte sich die Position Gold und Goldforderungen aufgrund der Veräußerung von Gold durch eine nationale Zentralbank des Eurosystems zum Zweck der Herstellung einer Gedenkmünze um 21 Millionen Euro. Bereits in der Vorwoche war ein Rückgang um 43 Millionen Euro vermeldet worden.

Die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung ging um 0,5 Milliarden Euro auf 279,3 Milliarden Euro zurück. Hier geht es zur ausführlichen Pressemitteilung der EZB.

WGC: Indiens Goldimporte brechen stark ein

Auf Berufung von Angaben des World Gold Council meldet Reuters, dass Indiens Goldimporte trotz des starken ersten Quartals stark einbrechen werden. Während Indiens Goldimporte im Q1 2017 253 Tonnen betrugen sollen sie laut WGC aufs Gesamtjahr ähnlich den Importen von 2016 mit 524 Tonnen ausfallen. Das ergibt einen restlichen Quartalsdurchschnitt von 90 Tonnen.

Gründe für den starken Einbruch sieht der WGC in eine neu eingeführte Steuer und Beschränkungen für Goldimporteure bei der Einfuhr des Edelmetalls.

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