Goldankäufer am Rande der Legalität
Goldankäufer am Rande der Legalität

Goldankäufer müssen im harten Wettbewerb bestehen. Es gibt fair arbeitende Goldschmiede, Juweliere und Goldankaufsgeschäfte, die ihre Kosten transparent machen oder von vornherein mit offenen Karten spielen, ihre Kunden korrekt beraten und angemessene Preise anbieten. Aber es gibt auch Goldankäufer, die nicht gern Goldankäufer genannt werden. Sie fühlen sich dann gering geschätzt, weil es eben auch andere, nicht so sauber arbeitende Goldankäufer gibt, die damit den Ruf der Goldankäufer insgesamt herunterziehen. So schlüpfen manche einfach unter die Decke des Begriffes Scheideanstalt. Dann gibt es aber oft recht schnell Ärger mit den echten Anbietern dieser Leistungen oder von Mitbewerbern, die sich durch diese unlautere Werbung benachteiligt sehen.

Die Kundentäuscher sind aber nicht nur beim Goldankauf gewieft. Erhalten sie per Gerichtsbeschluss das Verbot der Nutzung ihres falschen Titels, nennen sie sich ein wenig um, es muss nur ähnlich klingen. Aus Scheideanstalt wird plötzlich „Scheidestätte“. In einer Scheideanstalt werden Edelmetalle chemisch oder elektrochemisch getrennt – geschieden. Aus Altgold wird königliches Feingold gemacht, aus altem Bestecksilber das mondhelle Feinsilber.

Was ist eine Scheidestätte?

An einer Scheidestätte wird seit alters her auch etwas getrennt: Nämlich das Haupt vom Körper – es ist ein altes Wort für Richtstätte, zum Köpfen, Hängen oder anderen häßlichen Strafen, denen die Verurteilten sich beugen mussten. Verschiedene Goldankäufer haben sich nun danach benannt und den Begriff umgedeutet von der Richtstätte, dem Abtrennen von Körperteilen oder der Scheidestätte, wo die Trennung vom Diesseits zum Jenseits stattfand. Heutzutage trennt die Scheidestätte nur noch Sie von Ihrem Gold.

Wie unterscheidet sich die Scheideanstalt?

Die Rechtsprechung hat sich am grösseren Wortanteil, der „-Anstalt“ festgehalten. Die Kerntätigkeit der Scheideanstalt, das Scheiden, also Trennen der Edelmetalle, wurde noch nicht vollständig als Unterscheidungsmerkmal begriffen. Und Google bietet nur einen Maschinen-Algorithmus, der die Fälscher ebenso bewirbt wie die echten Scheideanstalten. Was so ähnlich klingt, soll darüber hinweg täuschen, dass die dahinter liegenden Geschäftsmodelle eben kaum etwas miteinander zu tun haben. Die Scheideanstalt verarbeitet Edelmetalle, bis sie daraus neue Produkte herstellen kann und trennt im Recycling-Weg die angelieferten edelmetallhaltigen Stoffe bis zum Feinmetall höchster Reinheit, in der Regel 99,99%. Dafür werden behördliche Erlaubnisse benötigt und es müssen Arbeitsschutz, Umweltschutz und Niederlassung in Gewerbe- oder Industriezonen sichergestellt sein.

Lassen Sie sich nicht foppen und kommen Sie bei edelmetallenen Wünschen gern zur richtigen Scheideanstalt. Dort werden Edelmetalle korrekt angekauft, affiniert, legiert und nach Abschluß des Recycling-Prozesses im eigenen Haus als Feinmetalle mit höchster Reinheit auch wieder verkauft. Den vollständigen Edelmetall-Kreislauf erhalten Sie nur in der Scheide-ANSTALT.

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