Neue OECD-Studie: nach Belgien zahlen deutsche Singles mit 39,9 Prozent die höchsten Steuern weltweit. Und das, obwohl die Sozialabgaben vergleichsweise gering sind.

Die OECD veröffentlichte eine neue Studie zu Steuern und Abgaben innerhalb der Mitgliedsstaaten. In dieser verglich die OECD die Gehälter und Abgaben von Singles mit Familien unter Angaben der Einkommen von 2016 und 2017.

Singles zahlen am meisten

Unter den 35 OECD-Ländern rangieren die deutschen kinderlosen Singles mit 39,9 Prozent Steuern und Abgaben auf dem zweiten Platz, meldet die Wirtschaftswoche und die Süddeutsche Zeitung. Nur in Belgien müssen kinderlose Singles mit 40,5 Prozent noch mehr von ihrem Einkommen abgeben. Der OECD-Schnitt liegt bei 25,5 Prozent. Neben Belgien und Deutschland verlangt nur noch Dänemark mehr als 30 Prozent.

Besser sieht es hingegen für die deutsche Familie aus. Ein Ehepaar mit zwei Kindern und einem Verdiener zahlt durchschnittlich 21,7 Prozent an Steuern und Abgaben abziehen und liegt damit etwas über dem Schnitt der OECD-Länder.

Grund sind hierfür auch die hohen Sozialabgaben. Diese fallen vergleichsweise zu den anderen Ländern sogar etwas gering aus. Deutsche Arbeitgeber zahlen unter 20 Prozent für Soziales. Acht Länder zahlen über der 20 Prozent-Marke. Französische Arbeitnehmer zahlen mit 26 Prozent die höchsten Sozialabgaben.

Titelbild: maxpixel

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