Chinas Goldreserven sollen bei über 12.100 Tonnen liegen

Berufend auf die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, die einen einen Offiziellen des nationalen Goldverbands zittierte, meldet Reuters am Montag, dass Chinas nachweisbare Goldreserven Ende 2016 12.100 Tonnen betragen haben sollen.

China ist seit zehn Jahren der weltgrößte Goldproduzent und seit vier Jahren der größte Verbraucher des gelben Edelmetalls. Laut Reuters strebt China an, seine jährliche Goldproduktion bis 2020 von derzeit rund 450 Tonnen auf 500 Tonnen Gold zu steigern.

Letztes Jahr wurden in China 70.000 Tonnen Gold an Spotbörsen, Terminbörsen und außerbörslich an Banken gehandelt. Es wird erwartet, dass dieser Betrag bis 2020 100.000 Tonnen übersteigt, erklärte Xinhua Zhang Yongtao, stellvertretender Vorsitzender der China Gold Association (CGA).

In der ersten Jahreshälfte von 2017 produzierte China 207 Tonnen Gold, ein Rückgang von 9.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl der Goldverbrauch um fast 10 Prozent auf 545 Tonnen stieg. Wobei alleine die Nachfrage an Goldbarren um mehr als 50 Prozent stieg, sagte die CGA.

Chinas Mittelschicht wird rasant reicher und es wird vermehrt in Gold angelegt. Die Privatvermögen der Chinesen werden dieses Jahr um 14 Prozent auf insgesamt 188 Billionen Renminbi (rund 28 Billionen US-Dollar) steigen. Diese sehen Gold immer mehr als Investition und sicheren Hafen vor finanziellen und geopolitischen Risiken. Die wachsende und aufstiegshungrige chinesische Mittelschicht wird immer reicher und der Zugang zu Gold soll der jungen Generation vereinfacht werden.

Die China Gold Association erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Verkäufe von Goldbarren im ersten Halbjahr im Umfang von 158,40 Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 51 Prozent angestiegen sind. Ingesamt stieg Chinas Goldnachfrage um 9,85 Prozent auf 545,2 Tonnen. 330,8 Tonnen entfielen auf die Schmuckproduktion.

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(Titelbild: CC-BY-SA 3.0)

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