Byzantinische Goldmuenzen – Schätze der Vergangenheit

Byzantinische Goldmuenzen,  Solidus

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antike Byzanz Goldmünze

Wenn Sie antike Goldmünzen wie z.b. die hier als Byzantinische Goldmünzen abgebildet im belegbar rechtlich abgesicherten Besitz und Eigentum haben, kaufen wir diese natürlich zu Preisen oberhalb des Edelmetallwertes an. Setzen Sie sich bitte in diesen speziellen und seltenen Fällen mit unserer Sachverständigen Frau Torbeck in Verbindung. (Durchwahl -11)

Lesen Sie unseren Blog Beitrag zu Antiken Münzen

Das Byzantinische Reich, verkürzt auch nur Byzanz oder aufgrund der historischen Herkunft das Oströmische Reich, war ein Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum. Es entstand in der Spätantike  aus der östlichen Hälfte des Römischen Reiches und endete mit der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen im Jahr 1453. Das Reich erstreckte sich anfangs bis zur Arabischen Halbinsel und nach Nordafrika bis zum Atlantik, war aber seit dem 7. Jahrhundert weitgehend auf Kleinasien und Südosteuropa beschränkt und wurde von der Hauptstadt Konstantinopel (dem heutigen Istanbul, das auch Byzanz genannt wurde) aus regiert.  Die Währung des Byzantinischen Reichs waren die Byzantinischen Solidus Goldmünzen. Praktisch die Nachfolger der Römischen Solidus Münzen. Die Solidus Goldmünzen waren seinerzeit als wichtige Währung europaweit verbreitet. Da sie auch heute aufgrund ihrer hohen Prägezahl noch recht häufig sind, orientieren sich die Ankaufspreise nur wenig oberhalb der aktuellen Edelmetall Ankaufspreise

Die Münzhandelsabteilung der Norddeutschen Edelmetall Scheideanstalt  GmbH kauft auch Byzantinische Goldmuenzen wie den Solidus  und weitere an. Hier werden allerdings  ganz besonders die rechtlich sauberen Eigentumsverhältnisse  überprüft und ggf. Auskünfte unabhängiger Stellen eingeholt.


Beitrag aus dem Spiegel Online:

Byzantinische Goldmünzen in der Uckermark entdeckt…..

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antike Goldmuenze aus Byzanz

Archäologen haben in Brandenburg Goldstücke aus dem fünften und sechsten Jahrhundert gefunden. Wie die Münzen aus Rom und Byzanz dorthin kamen, lässt die Forscher rätseln – denn die Uckermark war vor rund 1500 Jahren nahezu menschenleer.

Potsdam – Die Uckermark gilt als einer der am dünnsten besiedelten Landstriche Deutschlands. Manch gestresster Berliner zieht sich wegen der Einsamkeit gern dorthin zurück, als Feriengast oder gleich als Käufer eines Hauses. Vor 1500 Jahren muss die Region noch weniger bevölkert gewesen sein als heute – und umso überraschender ist, was Archäologen dort gefunden haben: Goldmünzen aus jener Zeit, als in der Uckermark eigentlich noch niemand lebte.

Auf einem Acker in Briesenbrow nördlich von Angermünde hatten die Forscher im vergangenen November 2011 acht byzantinische Goldmuenzen aus dem fünften und sechsten Jahrhundert ausgegraben. Die Entdeckung der teils einmaligen Stücke sei von großer Bedeutung und liefere neue Interpretationsansätze für die Brandenburger Geschichte, sagte Landesarchäologe Franz Schopper nun bei der Vorstellung der Münzen. Denn erst im siebten Jahrhundert kam der westslawische Stamm der Ukranen in die Region, später folgten Kreuzzügler. Möglicherweise hätten Flüchtlinge aus Thüringen den Schatz um 550 versteckt, erklärte der Archäologe Felix Biermann. Bereits im 19. Jahrhundert waren auf dem Acker bei Biesenbrow 200 Goldmünzen ans Licht gekommen. Der genaue Fundort war aber in Vergessenheit geraten. Die Münzen stammten ursprünglich aus Konstantinopel und Rom, waren aber im Laufe der Jahre eingeschmolzen worden. Die Kostbarkeiten sollen nun im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg (Havel) ausgestellt werden.

Im vergangenen Jahr hatten Mitarbeiter einer Grabungsfirma in Cottbus einen Silberschatz entdeckt. Zu dem Fund gehörten 317 Münzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie lagen in einem zerbrochenen Gefäß, das beim Bau einer Fernwärmetrasse aufgespürt worden war. 2008 waren Goldmünzen in Fürstenberg aufgetaucht. Sie stammten aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges – ebenso wie der Münzschatz, den Archäologen im November im mecklenburgischen Dorf Weltzin geborgen hatten.

chs/dpa/dapd

Schon immer wurden Schätze in Form von Edelmetallen gehortet und versteckt. Während früher das Recht des Stärkeren oder Mächtigen galt, gelten heutzutage in westlich zivilisierten Gesellschaften differenziertere Regeln. Auch Schmuck und Münzen wurden bereits seit Jahrtausenden immer wieder umgearbeitet und zu neuen Edelmetall-Sachen verarbeitet. Edelmetall Verarbeitungen übernehmen seit ca. 150 Jahren die Scheideanstalten. Dort werden aus den Legierungen mit Edelmetallen wieder Feinmetalle mit hoher Reinheit hergestellt, damit der Kreislauf der Verarbeitung erneut beginnen kann.

Wert:

Dies gilt natürlich nicht für historisch wertvolle Schätze oder Reliquien, die in die Hände geeigneter Institutionen wie Museen oder sachverständiger Archäologen gehören.